Skip to main content Scroll Top

Ein Ort, der von Menschen getragen wird

Es gibt Orte, die mehr sind als eine Klinik. Orte, an denen Heilung beginnt, lange bevor die Medizin greift. Die Swiss Mountain Clinic im bündnerischen Castaneda ist ein solcher Ort. Hier wird Medizin neu gedacht – ganzheitlich, werteorientiert und mit tiefem Respekt vor dem Menschen und der Natur.

Wer die Swiss Mountain Clinic betritt, spürt sofort: Hier wird nicht repariert, hier wird verstanden. Denn hinter jedem Therapiekonzept steht eine Haltung – die Überzeugung, dass Körper, Geist und Seele untrennbar miteinander verbunden sind. Gleichzeitig wird hier der Tatsache Rechnung getragen, dass von den rund sieben Milliarden Menschen auf diesem Planeten jeder unterschiedlich ist, von den physischen bis hin zu den psychologischen Aspekten. Aus diesem Grund versucht das Team der Swiss Mountain Clinic mit insgesamt sieben Ärzten bei sämtlichen neuen Patientinnen und Patienten, die Ursache für die Erkrankung durch die Diagnostika zu verstehen und mit einem «massgeschneiderten» Therapieplan anzugehen. Kurzum: Man analysiert sämtliche Hinweise in der Vergangenheit und Gegenwart genau, um anschliessend gemeinsam die richtigen nächsten Schritte einzuleiten.

Eine Idee, die Sinn macht – und wächst

Dieses Konzept überzeugt und führt dazu, dass die Swiss Mountain Clinic vor einer neuen Etappe ihrer Entwicklung steht: Von derzeit 25 Zimmern soll sie schrittweise auf 40 erweitert werden – inklusive modernster medizinischer Infrastruktur. Diese wird dazu verwendet, um mithilfe eines ganzheitlichen Ansatzes zu untersuchen, was in den Körpern der Patientinnen und Patienten vor sich geht. Es geht darum, die Ursache der Erkrankung zu verstehen, bevor das individuell abgestimmte Therapieprogramm beginnt (regulative Medizin). Und auch wenn man bereits mit einer negativen Diagnose bei der Swiss Mountain Clinic ankommt – die dortigen Expertinnen und Experten fangen «noch mal von vorne» an, um zu eruieren, warum es zum jeweiligen Leiden kommt. Ganz gleich, an welchem Punkt des Weges sich die Betroffenen befinden.

Die Chefärztin der Swiss Mountain Clinic, Dr. Petra Wiechel, und ihr Team halten sehr viel von Prävention. Sie möchten den Menschen helfen, herauszufinden, was ihre Körper aus dem Gleichgewicht gebracht hat. Sie wollen die Ursachen verstehen. Selbstverständlich werden aber auch Patientinnen und Patienten behandelt, die eine Diagnose wie Borreliose, Fibromyalgie, Schwermetallvergiftung, Parkinson, Multiple Sklerose, Burnout, Krebs usw. erhalten haben.

Wohlfühlcharakter statt sterile Kälte

Die Swiss Mountain Clinic liegt eingebettet in die malerische Umgebung der Schweizer Alpen im historischen Dorf Castaneda. Dadurch bietet das Haus den perfekten Rahmen, um tiefe Ruhe zu finden und sich nachhaltig zu regenerieren. Den Gästen wird eine biologische und glutenfreie Kost geboten, zudem zeichnet sich die Einrichtung durch eine EMF-reduzierte Umgebung, biologisches Trinkwasser und viele weitere gesundheitsfördernde Aspekte aus. Diese durchdachte Kombination ist wie geschaffen für eine optimale Erholung und einen ganzheitlichen Heilungsprozess. Alle Interessierten sind herzlich dazu eingeladen, das vielfältige Angebot der Klinik selbst zu erkunden.

Weitere Informationen unter www.swissmountainclinic.com


Erschöpft ohne Befund: Wenn der Körper überlastet ist, bevor das Labor es zeigt

Im Gespräch mit Dr. med. Petra Wiechel, Chefärztin der Swiss Mountain Clinic, Fachärztin für Allgemeinmedizin (D) und Expertin für biologische Medizin (Universität Mailand).

Frau Wiechel, was bringt die Leute zu Ihnen in die Swiss Mountain Clinic?

Viele Menschen kommen heute in unsere Klinik mit einem Gefühl, das schwer zu erklären ist. Sie funktionieren noch, aber sie spüren, dass etwas nicht stimmt. Sie sind müde trotz genug Schlaf, haben einen Druck im Kopf, leiden unter wechselnden Schmerzen, ihre Verdauung, stockt plötzlich, ihre Haut ist gereizt. Dabei sind die Laborwerte doch in Ordnung, eigentlich unauffällig.

Das muss frustrierend sein.

Das ist es, gerade weil ein grosser Teil der Betroffenen schon diverse Untersuchungen durchlaufen hat. Das Problem: Viele Beschwerden unserer Zeit entstehen nicht, weil ein einzelnes Organ plötzlich versagt, sondern weil der Spielraum des Körpers zu eng geworden ist. Standarduntersuchungen erkennen akute Störungen gut. Was sie weniger gut abbilden, sind frühe Veränderungen der Regulation, also die Frage, wie viel Ausgleich der Organismus noch leisten kann, bevor er sichtbar aus dem Gleichgewicht gerät. Der Körper ist ein vernetztes System. Wenn dieses System unter Druck gerät, zeigen sich Beschwerden oft als Mischbild. Heute Kopf, morgen Darm, übermorgen Schlaf. Das wirkt insgesamt widersprüchlich, ist aber häufig ein Hinweis darauf, dass der Körper auszugleichen versucht, jedoch immer weniger Möglichkeiten dafür hat.

Also kommt es zu einer Überlastung?

Ja. Wenn ich von Überlastung des Körpers spreche, meine ich damit die Summe von Belastungen aus verschiedenen Quellen. Toxische Umweltstoffe, Medikamente als Dauerbegleiter, Dauerstress im Beruf, Probleme mit den Kindern oder Eltern, Schlafdefizit, Ernährung, die reizt, statt zu stabilisieren, dazu wenig echte Erholung. Oft ist es nicht ein einzelner Auslöser, sondern die Gesamtheit der Faktoren. Auf Zellebene bedeutet das, der Organismus repariert immer mehr im Notbetrieb. Er neutralisiert, puffert, hält Werte stabil und bremst Entzündungen, während gleichzeitig die Zeit für echte Regeneration fehlt. Dann werden chronische Entzündungen zum Hintergrundrauschen und Erschöpfung wird zum Normalzustand.

In Zusammenhang mit Longevity wird oft über das Immunsystem gesprochen.

Das Immunsystem spielt eine entscheidende Rolle, sogar eine doppelte: Es ist Abwehr und zugleich Toleranz. Es muss jeden Tag entscheiden, was harmlos und was gefährlich ist. Unter Dauerbelastung kann diese Unterscheidung schlechter ausfallen. Dann reagiert der Körper auf Duftstoffe, Pollen oder bestimmte Nahrungsmittel stärker und schlägt Alarm.

Also muss man Detox durchlaufen?

Detox ist modern geworden und verspricht schnelle Reinigung. Der Körper funktioniert aber anders. Medizinisch sinnvolle Entlastung beginnt mit dem Stabilisieren, erstmal braucht der Körper die notwendige Energie, um überhaupt wieder richtig arbeiten zu können. Seriosität erkenne ich daran, dass der Verlauf einer Behandlung beobachtet wird und dass Grenzen benannt werden. Wichtig ist dabei, Warnzeichen nicht zu übersehen. Starker unbeabsichtigter Gewichtsverlust, Blut im Stuhl, anhaltendes Fieber, Atemnot, neue neurologische Ausfälle oder Schmerzen, die sich rasch verschlimmern, gehören immer ärztlich abgeklärt. Ganzheitlich zu denken, heisst nicht, das Akute zu übergehen, sondern sorgfältig zu unterscheiden.

Nach dem Ausschluss ernster Erkrankungen lohnt sich ein Blick auf die Regulationsfähigkeit des Körpers. Seit wann sind die Beschwerden da? Was hat sich im Leben verändert? Gab es Infekte, Operationen, neue Medikamente, eine Stressphase, eine Schlafverschiebung? Was verschlimmert, was entlastet? In der Praxis ist diese Verlaufsspur häufig aussagekräftiger als ein einzelner Wert. Ziel ist nicht, alles zu erklären, sondern die Stellschrauben zu finden, die den Spielraum erweitern. Schlaf, Belastbarkeit und Reizbarkeit sind dabei oft untrügliche Marker. Und genau dieses Credo vertreten wir in der Swiss Mountain Clinic.

___

Die Inhalte dieses Artikels dienen der allgemeinen Information und ersetzen keine medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung. Bei gesundheitlichen Beschwerden wenden Sie sich bitte an eine qualifizierte medizinische Fachperson.

Neueste Beiträge

Kommentar hinzufügen

Weitere Beiträge